Villa "Köhler"
Heidelberg-Weststadt
Villa "Köhler"
Heidelberg-Weststadt
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Projektdetails

STANDORT
Heidelberg-Weststadt

PROJEKT
Umfangreiche Sanierung der denkmalgeschützten Villa „Köhler“.

ARCHITEKTEN
Huber Architekten, Mosbach

FREIRAUMPLANUNG
Projektbüro Stadtlandschaft GbR Riedel/von Reuss, Kassel

Objektansichten

LAGe

Der Stadtteil Weststadt, dessen architektonisches Erscheinungsbild durch zahlreiche Villen und Gründerzeitgebäude geprägt ist, erfreut sich auch in der Arbeitswelt besonderer Beliebtheit. Die Goldschmidtstraße ist eine verkehrsarme, kleine und ruhige Querstraße zur Rohrbacher Straße. Die Umgebung mit ihren repräsentativen Villen in Einzelhausbauweise auf großzügigen Grundstücken ist sehr ruhig, bietet aber dennoch eine perfekte Infrastruktur. 

Alle Geschäfte des täglichen Bedarfs, Restaurants und das Heidelberger Zentrum sind über kurze Fußwege zu erreichen. Das bestens ausgebaute Netz des öffentlichen Personennahverkehrs mit Straßenbahn- und Bushaltestellen ist in unmittelbarer Nähe erreichbar und wird seit einigen Jahren mit dem S-Bahn-Anschluss Heidelberg Südstadt/Weststadt vervollständigt. Auch der Hauptbahnhof liegt nur knapp 1,5 km entfernt. Mit dem PKW erfolgt der Anschluss über die B37 zur Autobahn A656 / A5 - geradezu ideal für das  Geschäftsleben. Und was besonders selten ist: geparkt werden kann nicht nur vor dem Objekt, sondern auch in der neu errichteten Anwohner-Tiefgarage mit direktem Hauszugang.

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Villa "Köhler"

Diese imposante Villa in einer der schönsten Lagen der Heidelberger Weststadt wurde 1896/97 durch Friedrich Müller nach einem Entwurf von Fritz Seitz für den Mathematikprofessor Carl August Koehler errichtet. Es handelt sich um einen L-förmigen Bau mit einem in den Winkel gestellten runden Treppenturm. Seitz ließ sich dabei von der Architektur des Heidelberger Schlosses inspirieren, von dem er 1882-87 mit Julius Koch eine bedeutende Bauaufnahme gefertigt hatte.

Die massive Ausbildung des Baukörpers orientiert sich mit seinen Sichtflächen aus rotem Sandsteinmauerwerk und durch die kräftige Eckrustika mit seiner suggerierten Wehrhaftigkeit an Schlossbauten der Renaissance. Die Schopfdächlein an den Giebeln setzen malerische Akzente. Der gestalterische Einsatz unterschiedlicher Werkstoffe und ihrer Farbigkeit, darunter Gesimse und gedrechselte Fensterpfosten aus dunklem Holz und bemalte Majolikafriese in Form von Fruchtgirlanden, kündigen den Jugendstil an. Der repräsentative Zugang erfolgt über eine breite Außentreppe und mündet in einen kleinen Vorplatz mit gotisierender Arkadenbrüstung und schmiedeeiserner Laterne. Die imposante Haustür ist kassettiert und genietet. Die Fenster weisen zum Teil eine Bleiwabenverglasung auf. Das ehemals große Gartengrundstück wurde in den 70er Jahren mit einem Bürogebäude und Garagen überbaut. Im Rahmen einer umfangreichen Sanierung und durch Änderung des Grundstückszuschnitts im Jahre 2018/19 wurden diese wieder abgerissen. Das Bürogebäude wich einem 4-Familienhaus. Dabei ist das Ensemble im Wesentlichen in seinen ursprünglichen Zustand versetzt und im Sinne von heutigen Ansprüchen an Qualität und Parkierung optimiert worden.

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Die Sanierung

Objektbeschreibung

Die Villa wird derzeit in enger Abstimmung mit dem Amt für Baurecht und Denkmalschutz vollumfänglich saniert und mit der Tiefgarage verbunden. So werden sich die Nutzer künftig nicht nur über ausreichenden Parkraum freuen, sondern können trockenen Fußes über den direkten Zugang durch das Untergeschoss in die neue Garage gelangen. Eine Seltenheit bei einem denkmalgeschützten Gebäude! Weitere Parkplätze, zum Beispiel für Besucher, stehen auf dem Grundstück direkt neben dem Eingang zur Verfügung.

Das Objekt ist voll unterkellert und verfügt über drei Etagen, die über ein imposantes Treppenhaus erschlossen sind. Die insgesamt 17 großzügigen Zimmer können je nach Bedarf unterteilt werden. Hiervon eignen sich zwei im Besonderen auch als repräsentative Konferenz- und Besprechungsräume mit Zugang zum Balkonzimmer und in den Garten.

Durch die eindrucksvollen Raumhöhen von ca. 3 bis 5 Meter, Einbauten und Gestaltungselemente überwiegend in Holz, wirkt das Ambiente hochherrschaftlich. Besonders eindrucksvoll sind die teilweise holzvertäfelten Wände und die im Besprechungszimmer mit wertvollen Holzkassetten verkleidete Decke. Die nicht verkleideten Wände und Decken werden hell gestrichen, der überwiegend verlegte Parkettboden abgeschliffen und wo notwendig aufgearbeitet. Durch Verbindungstüren, teilweise als Doppelschiebe- oder Doppelflügeltüren, können die Räume auf den drei Hauptetagen auch untereinander auf kurzen Wegen begangen werden.

Um ein modernes Arbeiten zu ermöglichen, wird zudem die entsprechende Haustechnik (Elektro, Sanitär, Heizung) eingebaut. Auf allen Ebenen werden die Sanitärräume neu gestaltet und hochwertig eingerichtet. Des Weiteren werden im Zuge der Sanierung dieeinfach verglasten Fensterscheiben gegen Isolierglas ausgetauscht. Ausgenommen davon sind die bleiverglasten Fenster. Diese werden lediglich gestrichen und erhalten neue Dichtungen. Vereinzelt werden Kastenfenster vor den bestehenden Fenstern eingebaut, um einen besseren Schall- und Wärmeschutz zu erreichen. Im gesamten Haus sind Holztüren vorhanden, zT handelt es sich noch um originale Türblätter mit alten Beschlägen. Das neu mit Naturschiefer gedeckte Dach wird komplett gedämmt. Damit bleibt die Wärme im Winter drinnen und die Hitze im Sommer weitgehend draußen – gleichzeitig schonen wir das Klima durch reduzierten Energieverbrauch und die Menschen, die sich dort aufhalten, durch angenehme Temperaturen. Mitsamt dem erneuerten Anschluss an die Fernwärme wird ein sehr guter Energiestandard erreicht.

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Aussenanlage

Die Villa steht auf einem schön geschnittenen, rund 900 m² großen Grundstück, das parkähnlich mit Rasen, jahreszeitenabhängig blühenden Pflanzen, Büschen und Bäumen angelegt wird. Zur Straße hin wird es mit einem schmiedeeisernen Zaun abgetrennt. Zu den Nachbarn im Westen und Süden wird das Grundstück durch Gartenzäune und Hecken begrenzt. Die Grenze zum östlichen Neubau hingegen erhält keine Abtrennung, um einen fließenden Übergang und die parkähnliche Anmutung zu unterstreichen.

Durch ein kunstvoll verziertes Eingangstor gelangt man zum Hauseingang. Das elektrische betriebene Einfahrtstor zum Parkplatz wird mittels einer Funk-Fernsteuerung bedient.

Ein Sitzplatz im ruhigen, nach Süden gelegenen Gartenteil mitten im Grünen lädt zu Gesprächen oder zum Pausieren ein. Ein Gartenhaus bietet darüber hinaus Platz für umfangreiche Utensilien.

Dieses Objekt ist eine absolute Rarität auf dem Heidelberger Immobilienmarkt und eignet sich hervorragend als repräsentativer Büro-/ Praxis-/ oder Firmensitz!

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Auf einen Blick

  • Sanierung der denkmalgeschützten Villa "Köhler" und Projektierung 
    von Büro-/Praxisflächen zur künftigen Vermietung
  • Bau einer Tiefgarage mit 20-PKW-Stellplätzen und direktem Zugang zum Neubau und zur Villa "Köhler"
  • parkähnliche Grünanlage

Sonstiges

Haben wir Ihr Interesse geweckt und suchen Sie einen repräsentativen Firmensitz? Dann kontaktieren Sie uns. Gerne sind wir für Sie da!

Andreas Metz
Telefon +49 6221/65008-12
andreas.metz@kalkmann-wohnwerte.de

Anfrage zu diesem Projekt

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